Sicherheits-Tipp

Ist Ihr Kind fit für den Schulweg?

Um Kinder fit für den Schulweg zu machen, lernen sie bei Bushido Esslingen die fünf Regeln für mehr Sicherheit: Verwende deinen Kopf, verwende deinen Mund, verwende deine Füße, hol Hilfe, verteidige dich

Den Kopf verwenden bedeutet, darüber nachzudenken, wie sich gefährliche Situationen vermeiden lassen. Zum Beispiel, indem man sich im Auto immer anschnallt, „Ärgermacher“ auf dem Schulweg oder dem Schulhof meidet, nach rechts und links schaut, bevor man die Straße überquert und nur zu Vertrauenspersonen ins Auto einsteigt.

Den Mund einzusetzen, um sich aus schwierigen Situationen herauszureden, ist ein weiteres wichtiges Thema. Angenommen, der „Schulhof-Tyrann“ spricht ein Karate-Kind an und sucht Streit. Was kann unser Schüler sagen oder tun, damit der Ärger aufhört?  Er kann dem Anderen selbstsicher in die Augen schauen und ihm sagen, er soll aufhören, das Thema wechseln und ihn fragen, was sein Lieblingssport ist oder ihm Recht geben. Weglaufen und Hilfe holen sind weitere Möglichkeiten. Sich körperlich zur Wehr zu setzen, sollte immer erst das letzte Mittel sein.

Verabreden Sie mit Ihren Kindern ein Passwort

Manchmal kommt es vor, dass Eltern kurzfristig verhindert sind und ihr Kind nicht selbst von der Schule oder vom Sport abholen können.  Wenn dann eine dem Kind fremde Person kommt, um es mitzunehmen, sollte diese Person dem Kind zweifelsfrei versichern können, dass sie wirklich von den Eltern geschickt wurde. Am besten funktioniert das über ein Passwort, das die Eltern zuvor mit dem Kind vereinbart haben. Das Kind weiß dann, dass es immer mit einer Person mitgehen darf, wenn diese ihm das richtige Passwort nennt. So können Eltern vermeiden, dass Kinder mit fremden Menschen mitgehen.

Starke Kinder gegen Mobbing

Mobbing wird auch an den Esslinger Schulen zu einem immer größeren Problem. Jeden Tag werden Schüler gehänselt, gegängelt und ausgegrenzt. Manche von ihnen weigern sich irgendwann, in die Schule zu gehen, werden selbst auffällig und gelten als „unbeschulbar“. Kampfkunstlehrer aus der ganzen Welt wollen dem ein Ende setzen. Marc Sigle, Kenpo-Karate-Weltmeister und Vorsitzender von Bushido Esslingen e.V., bringt es auf den Punkt: „Kampfkunst macht selbstbewusst. Und selbstbewusste Kinder werden weder gemobbt noch haben sie es nötig, andere zu mobben.“

In den Kursen bei Bushido Esslingen lernen die Kinder Strategien, die ihnen helfen, sich vor Mobbing auf dem Schulhof oder im Klassenzimmer zu schützen. Grundlage des Systems bilden die drei „V“: Vermeiden, verändern und verteidigen. Zu jedem V gibt es vier Strategien, zu jeder Strategie wiederum vier Techniken. So lernen die Schüler, dass sich ein Streit vermeiden lässt, wenn sie sich mit anderen Kindern anfreunden, sie „Tyrannen“ ignorieren, einfach weggehen oder dem anderen zustimmen, egal, was er sagt.

Verändern lässt sich eine schwierige Situation, wenn man Humor einsetzt und den „Gegner“ auch zum Lachen bringt, wenn man ihn austrickst, mit ihm verhandelt und sich schlicht weigert, mit ihm zu kämpfen.

Erst wenn das alles nicht wirkt, lernen die Kinder, sich auch zu verteidigen, indem sie Erwachsene zu Hilfe holen, schreien, klarstellen, dass sie sich nicht mehr weiter tyrannisieren lassen werden und notfalls auch eine körperliche Verteidigungsstellung einnehmen.

Dieses Programm passt perfekt zu unserem Selbstverteidigungstraining, da die Kinder so lernen, sich erstmal mit Worten zu verteidigen.

Übrigens sind auch die Eltern der jungen Karateschüler von dem neuen Konzept ganz begeistert: Immer wenn die Kinder in Rollenspielen üben, kritische Situationen zu entschärfen, lauschen die Eltern ganz getspannt.

Sichern Sie Ihrem Kind noch heute einen Platz unter 0711-35284.

Kickbox-Workout

Jeden Mittwoch um 18.30 Uhr bietet Bushido Esslingen ein Kickbox-Workout für  Jugendliche und Erwachsene. Nach einem kurzen Aufwärm- und Dehnungsprogramm trainieren wir zehn Runden and Sandsäcken und Schlagpolstern. Wer sich so richtig auspowern will, ist in dieser Stunde genau richtig!

Junior-Dan-Prüfung

„Ein Schwarzgurt ist nur ein Anfänger, der nie zu lernen aufgehört hat.“ Die Schüler von Bushido Esslingen kennen diesen Satz nur zu gut, schließlich fällt er immer wieder im regulären Unterricht. „Das bedeutet, dass Schwarzgurtträger im Kenpo-Karate keine Ausnahme-Talente sind. Sie haben nur ihren Weg in der Kampfkunst nie aufgegeben“, sagt Marc Sigle, der Vorsitzende von Bushido Esslingen. Vier Jugendliche Mitglieder von Bushido Esslingen haben jetzt die Prüfung zum Junior-Dan „Samurai“ bestanden, dem höchsten Grad, den Jugendliche vor ihrem 16. Geburtstag im Kenpo-Karate erreichen können. Fabienne Wagner, Anastasia Grammenos, Benjamin Reichel und Basti Stein tragen jetzt den schwarzen Gürtel mit einem roten Mittelstreifen. Bei ihrer Prüfung absolvierten sie ein Fitness-Programm, zeigten Selbstverteidigungs- und Wettkampftechniken, Formen und Kombinationen, die sie selbst zusammengestellt hatten. Außerdem schrieben alle Prüflinge eine mehrseitige Arbeit zum Thema Karate. Schon jetzt fangen die vier damit an, sich auf ihre Prüfung zum 1st Degree Black Belt, dem Erwachsenen-Schwarzgurt, vorzubereiten. Denn im Kenpo-Karate gibt es immer noch mehr zu lernen.

 

Prüfung zum nächsten Dangrad bestanden

Auch für Kampfkunstlehrer hört das Lernen nie auf: Nadja Wolz und Marc Sigle haben am vergangenen Wochenende ihre Prüfung zum jeweils nächsten Meistergrad im Kenpo-Karate bestanden. Lee Wedlake, Prüfer und einer der bekanntesten Kenpo-Karate-Lehrer der Welt, ist dafür extra aus Texas angereist.

Die beiden Esslinger Karatelehrer haben bereits vor längerer Zeit ihre schriftlichen Arbeiten zum Thema „Altersgerechter Selbstverteidigungsunterricht für Kinder“ und „Innere und äußere Aspekte des Kampfkunsttrainings“ eingereicht, bevor sie zur praktischen Prüfung zugelassen wurden. Hier zeigten sie dann Formen und Techniken aus dem American Kenpo, einer Kampfkunst, die sich besonders gut zur Selbstverteidigung eignet.

Gute und schlechte Geheimnisse

In unserem Sicherheitsteil für Kinder ging es in der vergangenen Woche um gute und schlechte Geheimnisse: Gute Geheimnisse, zum Beispiel eine Überraschung für Mama zum Muttertag, darf man nicht weitererzählen. Bei schlechten Geheimnissen, das sind die, mit denen man sich nicht gut fühlt, sieht das anders aus – die sollten Kinder unbedingt mit einer Vertrauensperson teilen. Zum Beispiel, wenn sie gesehen haben, wie ein anderes Kind etwas kaputt gemacht und dann gesagt hat: „Psst, sag das nicht weiter.“ Oder wenn sie jemanden beobachtet haben, in einem Geschäft etwas mitzunehmen ohne zu bezahlen. Auf solche und andere „schlechten Geheimnisse“ sollten sich Kinder nicht einlassen und ihren Eltern davon erzählen.

Auch wir Erwachsenen sollten keine schlechten Geheimnisse haben. Solche, bei denen es einfach ziemlich blöd wäre, wenn andere davon erführen. Deshalb beteilige ich mich nicht an Gerede über andere hinter deren Rücken und treffe keine Abmachungen, von denen „niemand etwas erfahren muss“. Denn bei solchen Abmachungen bleibt meistens die Ehrlichkeit auf der Strecke – und sie fühlen sich nicht gut an…

Neue Schwarzgurte beim Schuljubiläum

Bushido Esslingen freut sich über zwei neue Schwarzgurt- und fünf neue Junior-Danträger. Im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums von Marc Sigles Schule für Kampfkunst und Selbstverteidigung legten Friedemann Schäfer und Michael Späth ihre Prüfungen zum 1. Meistergrad im Kenpo-Karate ab. Friedemann Schäfer begann vor neun Jahren mit dem Training und ist mit 16 Jahren der jüngste Träger dieses Grades in Deutschland. Michael Späth freut sich nicht nur über seine neue Graduierung, denn seine Tochter Lisa bestand am gleichen Tag die Prüfung zum Junior-Dan „Samurai“. Die beiden sind das erste „Vater-Tochter-Schwarzgurt-Paar“ in Deutschland. Ebenfalls die Prüfung zum Junior-Dan „Samurai“ bestanden haben Iris Krischke und Fabienne Wagner. Kevin Koschnitzke und Alexander Martin tragen nun den Junior-Dan „Shogun“ und bereiten sich auf die Prüfung zum Erwachsenen-Schwarzgurt vor.

Bürgermeister Dr. Markus Raab würdigte in einer kurzen Ansprache die erfolgreiche Arbeit von Bushido Esslingen. Er freue sich, dass Esslingen immer mehr zu einer Kampfsport-Hochburg werde.

Aus Anlass des Jubiläums richtete Bushido Esslingen außerdem einen Kenpo-Karate-Lehrgang aus, bei dem Referenten aus ganz Deutschland unterrichteten: Thomas Kozitzky, Träger des fünften Meistergrades, ging auf die Beinarbeit in den Selbstverteidigung ein. Sascha Berning, 4. Grad, wies auf die Parallelen in den verschiedenen Techniken hin, während Christian Junge aus Saarbrücken – ein ehemaliger Schüler von Marc Sigle, auf die Details einer Kenpo-Form einging. Wie sich Formen generell durch kleine Veränderungen an der Körperhaltung „tunen“ lassen, erlebten die Teilnehmer in Marc Sigles Einheit. Die vier Lehrer, die unterschiedlichen Kenpo-Gruppierungen angehören, wollen künftig einmal im Jahr zusammen unterrichten.

Neue Kurse im Stuttgarter Westen

Nadja Wolz (3. Dan Kenpo-Karate) unterrichtet seit September immer
Mittwochs in den Räumen der Yoga-Schule Satya in der Rosenbergstraße 50/1.
Der Unterricht für die 5 bis 8-Jährigen beginnt um 15.45 Uhr, die 9 bis 12-Jährigen trainieren ab 16.45 Uhr. Einsteiger sind jederzeit willkommen.

Das war ein tolles Kenpo-Jahr – und das nächste wird noch besser!

Liebe Mitglieder und Freunde von Bushido Esslingen,

ein tolles Jahr geht zu Ende – wir hatten viele spannende Trainingseinheiten, Lehrgänge und Vorführungen.

Im Januar bestanden Ann-Kathrin Metzger, Ana Lozano und Hervé Ferront die Prüfung zum ersten Meistergrad im Kenpo-Karate.

Im März und im Dezember unterrichtete Lee Wedlake, einer der höchsten Kenpo-Karate-Lehrer der Welt, in der Esslinger Schule. Er ist eigens dafür aus Texas angereist kam.
Bei den Weltmeisterschaften in Utrecht belegte Kevin Koschnitzke den zweiten Platz in der Kategorie „Waffen-Formen“, Magdalena Winckler kam in der Formen-Kategorie auf Platz drei.
Im Juli bestand Lennart Steinke seine erste Schwarzgurt-Prüfung. Carl-Luis Herrmann, Fabienne Wagner, Laura Stöhr, Benhamin Reichel, Alexander Distel und Katharina Knuth legten am Ende der Sommerferien ihre Junior-Danprüfungen ab und Schüler aller Altersgruppen traten beim Bürgerfest auf.
Im Rahmen der Sommerschule lernten auch wieder einige Kinder, die bislang kein Karate gemacht haben, diese faszinierende Kampfkunst kennen. Um den Horizont der Mitglieder zu erweitern, organisierte Bushido Esslingen ein Qigong-Seminar mit Christopher Yim sowie zwei Ki-Karate-Lehrgänge mit Tanja Mayer.
Marc Sigle, der Vorsitzende von Bushido Esslingen e.V., besuchte mehrere Seminare in den USA, um seinen Schülern stets die neusten Trends weitergeben zu können.

Nadja Wolz leitet seit September eine Kinderkarate-Gruppe im Stuttgarter Westen.

Im neuen Jahr wollen wir gleich mit viel Action ins neue Jahr starten – Marc Sigle’s Schule für Kampfkunst und Selbstverteidigung feiert am 19. Januar ihr zehnjähriges Bestehen. Die Sportschule Bushido gab es zwar sschon seit über 25 Jahren, doch es ist dann genau zehn Jahre her, dass Marc Sigle die Schule von seinem Vorgänger übernommen hat.

Mr. Wedlake wir voraussichtlich Ende April und Mitte November bei uns unterrichten.

Im September sind Vorführungen bei den Kinderfesten auf der Bahnhofstraße und auf der Maille geplant. Außerdem planen wir ein Seminar mit Norman Sandler aus New York – bei ihm habe ich in den neunziger Jahren regelmäßig trainiert und meine Kenpo-Schwarzgurtprüfung abgelegt.

Seid ihr noch auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Weihnachtsgeschenk? Dann verschenkt doch eins unserer Karate-Startpakete. Informationen darüber gibt es unter 0711 – 352848 oder per E-Mail an Sensei@Bushido-Esslingen.de

Ich wünsche euch eine schöne Vorweihnachtszeit und schon jetzt nur das Beste für 2013.

Marc Sigle

Sensei